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Expertenkommission

Gruppenfoto Expertenkommission zu den Feierlichkeiten »20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit« mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich (mitte) in der Staatskanzlei in Dresden

Gruppenfoto Expertenkommission zu den Feierlichkeiten »20 Jahre friedliche Revolution und Deutsche Einheit« mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich (mitte) in der Staatskanzlei in Dresden
(© Bonss/Momentphoto.de)

Bei der Auswahl von Projekten zum Doppeljubiläum »20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit« in den Jahren 2009/2010 wurde die Staatsregierung von 13 Wissenschaftlern und Zeitzeugen beraten. Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann, begrüßten am 15. Juli die Mitglieder dieser Expertengruppe zu ihrer Auftaktsitzung in der Sächsischen Staatskanzlei. »Wir wollen alle gesellschaftlichen Kräfte bündeln und diese beiden wichtigen Jubiläen für einen neuen Aufbruch nutzen. Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, mehr Bürger für ein Engagement in den Institutionen der parlamentarischen Demokratie zu begeistern und die Erinnerungen an 1989 wach zu halten, insbesondere bei denen, die nach der Friedlichen Revolution geboren wurden«, sagte Tillich.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Johannes Beermann, dankte den Mitgliedern der Expertenkommission für ihre Bereitschaft, das Doppeljubiläum mit ihren Ideen und ihrem Wissen mitzugestalten und ihre Erfahrung einzubringen. »Viele Experten sind selbst Akteure dieser Zeit und haben sich in den vergangenen Jahren sehr intensiv und wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich sehe sie als Partner und Berater der Staatskanzlei für die Vorbereitungen und Aktivitäten und auch als Multiplikatoren in der Gesellschaft«, sagte Beermann.

Die Expertenkommission »20 Jahre Friedliche Revolution« tagte im Jahre 2010 als eigenständiges Gremium etwa einmal pro Quartal.

Ihr gehörten folgende Wissenschaftler und Zeitzeugen an:

  1. Uwe Schwabe, Vorsitzender des Archivs Bürgerbewegung Leipzig e.V.
  2. Prof. Dr. Eckhard Jesse, Inhaber der Professur für politische Systeme und politische Institutionen  an der TU Chemnitz
  3. Hansjörg Weigel, Initiator des Christlichen Friedensseminars Königswalde
  4. Dr. Michael Richter, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung
  5. Dr. Mike Schmeitzer M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung
  6. Dr. Herbert Wagner, ehemaliger Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
  7. Thomas Küttler, Superintendent der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens i.R.
  8. Tobias Hollitzer, Leiter der Gedenkstätte Museum in der "Runden Ecke" in Leipzig
  9. Prof. Dr. Rainer Eckert, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig
  10. Michael Beleites, Sächsischer Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
  11. Werner Schulz, stellvertretender Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
  12. Siegfried Hoche, Leiter des Ratsarchivs der Stadtverwaltung Görlitz
  13. Dr. Martin Böttger, Leiter der Außenstelle Chemnitz der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

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Quelle: dpa/Frank Kleefeldt

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