1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Gedenkstätten

Erinnerungsorte in Sachsen

Logo Stiftung Sächsische Gedenkstätten

(© Stiftung Sächsische Gedenkstätten)

Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten erschließt, fördert und betreut Stätten im Freistaat, die an authentischen Orten an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzung und des SED-Regimes erinnern. Hier finden Sie eine Übersicht wichtiger Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Sachsen.

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Das Internetportal der Stiftung Sächsische Gedenkstätten stellt die Gedenkorte in Trägerschaft der Stiftung vor und informiert über aktuelle Ausstellungen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen. In einer Datenbank können Biografien von Opfern der politischen Gewaltherrschaft in Sachsen aufgerufen werden.

Gedenkstätte Bautzner Straße (c) Arno Burgi / dpa

Gedenkstätte Bautzner Straße

Die Gedenkstätte Bautzner Straße befindet sich im ehemaligen Gebäude der Bezirksverwaltung Dresden. Sie ist die einzige weitestgehend original erhaltene Untersuchungshaftanstalt (UHA) im Freistaat Sachsen. Zum Gedenken an die Friedliche Revolution von 1989 wurde ein Stück der Mauer der damaligen Bezirksverwaltung am Eingang zur heutigen Gedenkstätte wiedererrichtet. Mit im Herbst 1989 spontan entstandenen Aufschriften dokumentiert sie den Verlauf der Friedlichen Revolution in Dresden. Die Internetseite informiert über Ausstellungen, Veranstaltungen und pädagogische Angebote der Gedenkstätte.

Bürger aus Plauen betrachten im Stadtzentrum das am 7.10.2010 enthüllte Wende-Denkmal. (c) Hendrik Schmidt / dpa

Wende-Denkmal Plauen

Das Wende-Denkmal zur Erinnerung an die Friedliche Revolution in Plauen wurde am 7. Oktober 2010 eingeweiht – am »Tunnel«, dem zentralen Platz in der Stadt. An dieser Stelle hatten sich auf den Tag genau 21 Jahre zuvor tausende Menschen bei einer Großdemonstrationen friedlich versammelt. Auf der Internetseite zum Wende-Denkmal wird die Chronik der Denkmal-Errichtung nachgezeichnet und die Friedliche Revolution in Plauen dokumentiert.

Ein bestempeltes Stück Papier mit der Aufschrift »Eilt Haftsache« liegt in einer Vitrine in der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Leipzig. Copyright: picture-alliance/dpa, Peter Endig

Museum in der »Runden Ecke«

Das Gebäude, in dem 40 Jahre lang die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit ihren Sitz hatte, beherbergt heute die Gedenkstätte Museum in der »Runden Ecke«. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucherinnen und Besucher über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte der Staatssicherheit informieren.

Hafthaus des einstigen Stasi-Gefängnisses Bautzen II. Copyright: picture-alliance/dpa, Matthias Hiekel

Gedenkstätte Bautzen

Im Gebäude der ehemaligen Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit Bautzen II befindet sich heute die Gedenkstätte Bautzen. Sie erinnert an die Häftlinge der beiden Bautzener Gefängnisse. In den Haftanstalten Bautzen I und II wurden während der nationalsozialistischen Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und in der DDR politische Gegner unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten. Die ständige Ausstellung dokumentiert die Leiden der Opfer und zeigt politisch-historische Zusammenhänge auf.

Die einstigen Haftzellen in der Gedenkstätte Münchner Platz. Copyright: picture-alliance/dpa, Matthias Hiekel

Gedenkstätte Münchner Platz Dresden

Die Gedenkstätte Münchner Platz Dresden ist ein Ort mit einer „doppelten“ Vergangenheit. Bis 1956 wurde der Gebäudekomplex als Gerichtsort, Haftanstalt und Hinrichtungsstätte genutzt. Die Gedenkstätte erinnert heute an die Opfer der politischen Strafjustiz während des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und in der DDR.

Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau

Das DIZ Torgau wurde 1991 als Verein mit dem Ziel gegründet, die Geschichte der Torgauer Haftstätten während des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszeit und in der DDR zu dokumentieren. Heute ist das DIZ Torgau Teil der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft.

Das Foto eines Jugendlichen hinter einem Fenster des ehemaligen geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau. Copyright: picture-alliance/ dpa, Peter Endig

Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau

Der einzige »Geschlossene Jugendwerkhof« der DDR war eine Disziplinierungsanstalt der Jugendhilfe, die direkt dem Ministerium für Volksbildung unterstand. Von 1964 bis 1989 wurden über 4.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur »Anbahnung eines Umerziehungsprozesses« eingewiesen. 1998 wurde die »Erinnerungs- und Begegnungsstätte im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau« eingerichtet, die sich seit 2009 »Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof Torgau« nennt.

Foto: Gedenkort Gefängnis Chemnitz-Kaßberg

Gedenkort Gefängnis Chemnitz-Kaßberg

Der Gedenkort soll an die größte Abschiebehaftanstalt der DDR erinnern: Insgesamt wurden vor dem Herbst 1989 knapp 34.000 politische Gefangene von der Bundesrepublik freigekauft. Die DDR-Führung verschaffte sich so dringend benötigte Devisen. Die meisten Häftlinge gelangten über das Gefängnis Chemnitz-Kaßberg in den Westen.

Marginalspalte

Veranstaltungen

__besser nach Zulieferung

Zur Rubrik Veranstaltungen

Landkarte der Friedlichen Revolution

Kartenausschnitt

Ereignisse und Parolen

Quelle: dpa/Frank Kleefeldt

© Sächsische Staatskanzlei