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20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Montagsdemonstrationen, Mauerfall und deutsche Wiedervereinigung – die Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 zählen zu den bedeutendsten in der jüngeren deutschen Geschichte. Das 20-jährige Doppeljubiläum wurde entsprechend in der ganzen Bundesrepublik mit einer Fülle von Veranstaltungen, Festakten und Projekten begangen. Der Freistaat Sachsen hatte 2009 den Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz inne und übernahm dafür eine koordinierende Rolle dieser bundesweiten Aktivitäten.

Das Engagement der Staatsregierung für das Gedenken speiste sich darüber hinaus aus der geschichtlichen Rolle Sachsens und seiner Menschen: Der Mut von Hunderttausenden, die hier für Freiheit und Demokratie demonstrierten, ebnete den Weg zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Es war deshalb das Ziel aller in den Jahren 2009 und 2010 zum Gedenken geplanten Aktivitäten, die Leistung dieser Menschen zu würdigen, gegen das Vergessen zu arbeiten und die Identität Sachsens als Kernland der Friedlichen Revolution zu schärfen. Dabei wurden die Ereignisse von 1989/90 in der Gegenwart verortet und zugleich der Blick in die Zukunft gerichtet – auch, um einer Verklärung der DDR-Zeit entgegenzuwirken

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